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Detlef StapfCaspar David Friedrichs verborgene LandschaftenDie Neubrandenburger Kontexte

Das ProjektDas Projekt „Neubrandenburger Kontexte“ geht auf eine Idee des Jahres 2007 zurück, die weißen Flecken in der Biografie Caspar David Friedrichs bezogen auf Neubrandenburg zu bearbeiten. Die Arbeit, so die Annahme, würde sich in der verwandtschaftlichen Genealogie und der topografischen Lokalisierung von Malermotiven in der Landschaft erschöpfen. Es hat sich sehr schnell gezeigt, dieser Ort kann den Schlüssel zu einem neuen Werkverständnis des Malers liefern. Ebenso wurde deutlich, dass mit den bekannten kunsttheoretischen und kunstgeschichtlichen Ansätzen nur wenig auszurichten war. Das hat in erster Linie mit der sehr komplexen Figur des Pastors Franz Christian Boll zu tun, dessen grundsätzlicher Einfluss sich auf Friedrichs singuläre Bildideen abzeichnete. Über das Leben, die theologischen, philosophischen, politischen Ansichten und auch die Psychologie des in Neubrandenburg lebenden Franz Christian Boll entfaltet sich ein breites kulturgeschichtliches Panorama, mit scheinbar unendlich vielen Verzweigungen. Die bislang in einer mystischen Hermetik gesehene Kunst Friedrichs vermittelt offenbar ein erklärbares Abbild lebendiger Geschichte Anfang des 19. Jahrhunderts. Narrative Interpretationen werden dabei ebenso wichtig wie der Einblick in Bildstrukturen und Rückschlüsse auf Friedrichs Biografie. Der Autor verlässt hier in jeder Hinsicht gesicherten Boden. Jede gefundene Antwort produziert drei, vier, fünf neue Fragestellungen. Das entstandene Material fügte sich keiner zufriedenstellenden finalen Form. In diesem Prozess der Formfindung und inhaltlichen Klärung hat die Kunsthistorikerin Frau Professor Kornelia von Berswordt-Wallrabe den journalistisch mit den Mitteln der Plausibilitätsprüfung agierenden Autor als kritische Instanz begleitet. Auf der Suche nach einer praktikablen Möglichkeit der Veröffentlichung erwies sich letztlich eine offene Form als sinnvoll, die eine schnelle Ergänzung des Materials gestattet und den Diskurs über dieses Material dokumentiert. Ein P-Book (projectbook), also ein fortschreibbares E-Book, soll dies leisten. Das Jahr des 240. Geburtstags von Caspar David Friedrich erscheint als geeigneter aufmerksamkeitsorientierter Zeitpunkt für den Start des P-Books. Fixiert ist zunächst ein relativ abgesicherter Teil von Ergebnissen der mehrjährigen Arbeit als diskussionswürdiges Angebot.

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© Detlef Stapf 2014


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