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Detlef StapfCaspar David Friedrichs verborgene LandschaftenDie Neubrandenburger Kontexte

VorwortKapitel IHeimat, Familie, Frauenbild Für Caspar David Friedrich ist Neubrandenburg ein besonderer Ort der Biografie. Die Psychografie seiner Städtebilder verrät ein starkes emotionales Verhältnis zu dieser Heimat seiner Eltern. Im nahe der Stadt gelegenen Dorf Breesen wohnt seine Lieblingsschwester Dorothea, Mutterersatz in Kindheit und Jugend. In dem Dorf entstandene Zeichnungen sind Ausgangspunkt für die Analyse des Frauenbilds Friedrichs. Über das Gemälde „Gartenterrasse“ gelingt die Entschlüsselung der Strukturprinzipien vieler seiner Werke.Rückbesinnung 3Mit Carus' Augen gesehen 14Die Lieblingsschwester 20Das Jahr der Hochzeiten 24Die geheimnisvolle Julia 33Frau am Fenster 42Die Gartenterrasse 46Breesener Skizzen 57Das Erbe des Vaters 65Gebirgslandschaft mit Regenbogen 71Landschaft mit Regenbogen 74Morgen im Riesengebirge 77 Ostermorgen 79Kapitel IIDenkmale für Boll Franz Christian Boll ermöglicht einen völlig neuen Zugang zu Caspar David Friedrichs Leben und Werk. Das reale Aussehen des Neubrandenburger Pastors offenbart ihn als zentrale Bildfigur des Malers. Auch anderes Bildpersonal ist zu identifizieren, so etwa der Krieger an „Huttens Grab“ als August Milarch, von dem auch noch ein Foto existiert. Zu Bolls religiöser Gedankenwelt tun sich in zahlreichen Bildideen des Malers frappierende Parallelen auf. Orte werden neu erlebbar, wie die Kirche von Hohenzieritz, für die Friedrich den Tetschener Altar konzipierte. Neubrandenburg und das Tal des Tollensesees können gleichsam als Friedrichs Arkadien und Ort der Verdammnis gesehen werden.Auf der Spur des Schmetterlings 81Abgleich der Bildnisse 85Der Einfluss der Brückneriana 94 Bolls Herkunft 105 Bolls Hochzeitsgäste 109Runges Freundschaft 111Die versandte Reformschrift 117Der Himmel über dem „Mönch am Meer“ 123 Sprach- und Gedankenbilder 126Oft dem Tod ergeben 133Vision einer neuen Kirche 137Die Gartenlaube 146 Zwei Männer in Betrachtung des Mondes 152Huttens Grab 156Unerfüllte Hoffnungen 162Heilige Forderung der Kunst 166Der Tetschener Altar 174Im Lustgarten 191Arkadien im Tollensetal 194Altarentwurf für die Marienkirche 202Trostbilder für den Kronprinzen 207Der Turm ohne Spitze 216Kirche von Dannenwalde 225Das zu spät errichtete Denkmal 231Kapitel IIIHirschfelds Anregungen Ein Hinweis aus der Dissertation des einstigen Direktors der Ostberliner Nationalgalerie, Willi Geismeier, von 1966 war Anlass, in Christian Cay Lorenz Hirschfelds Kompendium „Theorie der Gartenkunst“ mittels der Methode des Textminings nach Bildmotiven Caspar David Friedrichs zu suchen. Die Ergebnisse legen nahe, dass der Maler Texte zur Gartenkunst als „Vorlage“ für seine Bildideen verwendete. Vermutlich hat er mit diesem idea copying bereits vor seinem Studium in Kopenhagen mit seiner ersten bekannten Landschaft begonnen. Die erste Landschaft 238Die Tageszeiten 251Das große Gehege 254 Ruine Eldena im Riesengebirge 259Der Dom zu Meißen als Ruine 263Junotempel in Agrigent 247 Grabmale alter Helden 270Riesengebirgslandschaft 278Kapitel IVDie Bäume der Ahnen Caspar David Friedrichs Eichen und Hünengräber erzählen vor allem von Familientraditionen und falschen Traditionen des Herzogs von Mecklenburg-Strelitz. Bringt man Ereignisketten mit der Werk-Chronologie des Malers zusammen, sind die Bilder nicht als mythische Motive, sondern als zeit- und kulturgeschichtliche Dokumente zu lesen. Hünengrab im Herbst 280Eichen auf dem Wall 284Die falschen Heiligtümer 291Interesse an der „patriotischen“ Archäologie 301Nachrichten an Goethe 305Neubrandenburg im Morgennebel 318Kapitel VDas kleine Meer, der Fischer und die MöncheCaspar David Friedrichs Werk erzählt große zusammenhängende Geschichten, die auch für die Motiventwicklung bestimmend sind. Exemplarisch steht dafür die Linie von den Weimarer Preisaufgaben zum „Mönch am Meer“. Wie kaum ein anderer Maler erzählt er mit seinen Bildern unvermutet die Geschichte der Reformation und der Kriege. Reizende Gefilde 329Weimarer Preisaufgaben 332Tragödie eines Küstenstreifens 348Die Suche nach dem Mönch 358Das Kreuz an der Ostsee 365Lichtphänomene 369Kapitel VIText, Raum, Bild Ein neuer Blick auf das Werk von Caspar David Friedrich stellt einen ganzen Fragenkatalog für die Romantikforschung und die Bildtheorie zusammen. Versucht man auch nur einige veränderte Interpretationen in einer Theorie fortzuschreiben, so ergibt sich die Projektion eines Künstlers von einer unglaublichen Modernität. Hieroglyphie 372Literarische Imagination 376Bilderfahrung 384Bild als Modell des Textes 389Episches Prinzip 400Heterotopia 403Abgeschottete Welt 416Am Genius lociEin Nachwort erscheint notwendig, um den Weg zu diesem Text zu beschreiben, der in jedem Augenblick als aufregend und abenteuerlich erlebbar war. Wenn der Eindruck nicht täuscht, wurde der Verfasser vom Genius loci geleitet und behauptet, dass er zu seinen Erkenntnissen nur am Ort der Bilder gelangen konnte.

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© Detlef Stapf 2014

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Stand 02.12.2014

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